07.07.20

Überzeugenden Möglichkeiten zu Wärmerückgewinnung kombiniert mit der topaktuellen Bundesförderung - so lukrativ wie noch nie

 „Besonders wichtig ist es, zunächst alle relevanten Wärmequellen und –senken zu identifizieren. Ob und wie Abwärme in einem Unternehmen anschließend sinnvoll genutzt werden kann, hängt unter anderem vom Temperaturniveau, von der Menge, Gleichzeitigkeit und räumlichen Nähe sowie von den Trägermedien ab," erklärt der umwelt service salzburg-Berater Martin Hinterndorfer von sattler energie consulting die Möglichkeiten der Abwärmenutzung.

Der neue Förderungsbereich der KPC (Kommunalkredit Public Consulting) „Energiezentralen zur innerbetrieblichen Wärme- und Kältebereitstellung“ zielt genau auf diese wirkungsvollen Maßnahmen ab. Seit 1. Juli werden daher Projekte zur Abwärmenutzung, Wärmerückgewinnung, Heizungsoptimierung usw. in Kombination gefördert. Voraussetzung für Unternehmen, als diese sogenannten „Energiezentralen“ eingeordnet zu werden und bis zu 45% der förderungsfähigen Investitionskosten zu erhalten, ist die Erfüllung von mindestens drei festgelegten Kombinationskriterien:

  • Errichtung einer erneuerbaren Wärmeerzeugungsanlage oder einer klimafreundlichen Kältebereitstellungsanlage
  • Errichtung einer Wärmerückgewinnung oder eines Free-Cooling-Systems
  • Errichtung oder Erweiterung von innerbetrieblichen primären Verteilnetzen
  • Optimierung der Energiebereitstellung oder –verteilung
  • Maßnahmen zur Sektorkupplung

„Als Bäckerei haben wir viele Prozesse mit einem enorm hohen Energieverbrauch. Durch den Einbau eines Wärmetauschers können wir nun die Abwärme von unseren Backöfen und der Kühlung optimal nutzen, um unser ganzes Haus zu heizen. Das spart enorme Energiekosten und ist außerdem gut für unsere Umwelt.“
Peter Pföss jun., Bäckerei Pföss, Elsbethen

Der Kunststoffhersteller Senoplast in Piesendorf nutzt Abwärme ebenfalls seit Jahren erfolgreich. Hallenbelüftung und Absaugung erfolgen durch eine Klimaanlage, deren Warmluft aus der Abwärme der Fertigung bereitet wird. So wurden bereits viele Tausend Liter Heizöl durch Abwärme aus der Produktion ersetzt.

„Klimaschutz ist eines unserer höchsten Unternehmensziele. Ganzheitliches Umweltmanagement und vorausschauendes Handeln vermeiden Probleme im Vorfeld.“
Senoplast-Geschäftsführer Günter Klepsch 

Sie möchten ebenfalls vom Wissen unserer Experten profitieren und alle Informationen zu Abwärme, Wärmerückgewinnung usw. erhalten - einfach und wirkungsvoll? Unsere technischen Mitarbeiter Pascal Schweickhardt und Christoph Hillebrand beantworten ihre Fragen unverbindlich und schnell. Umfangreicher und detaillierter passende Maßnahmenvorschläge inklusive Fördermöglichkeiten erhalten Sie mit der geförderten Beratung „Energiecheck für Produktionsbetriebe.“

Besonderes Angebot zur dauerhaften Kosteneinsparung von Energie, Wärme und Kühlung: bis zum 31. Juli 2020 unterstützt umwelt service salzburg mit einer einmaligen Förderaktion jede bis dahin angemeldete Beratung mit 75 Prozent der Beratungskosten!

Details zu Förderungsbestimmungen des Bundes finden Sie außerdem unter www.umweltfoerderungen.at/energiezentralen.