30.08.18

GWS und ZAMG sind neue Salzburg 2050-Partner / Klimaneutrales und energieautonomes Land bis 250

Gemeinsam stark im Klimaschutz und bei der Energiewende - diese Strategie verfolgt das Land mit den Salzburg 2050-Partnerschaften. Mit der GWS und der ZAMG konnten nun zwei neue Verbündete gewonnen werden. „Durch das gemeinsame Vorgehen profitieren alle: das Land, indem es seinen Zielen näher kommt, die Institutionen und Betriebe, die durch gemeinsame Maßnahmen zukunftsfähiger werden, und nicht zuletzt die Umwelt sowie Menschen in Salzburg“, betont Umweltreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Das Land hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 ein klimaneutrales und energieautonomes Bundesland zu sein.

Insgesamt 31 Partnerschaften

„Das erreichen wir nur mit starken Partnern an unserer Seite. Nun sind es bereits zehn Institutionen und 21 Betriebe, die uns aktiv im Klimaschutz unterstützen", so Schellhorn weiter. Besiegelt wurden die neuen Partnerschaften heute mit den Unterschriften des Umweltreferenten, von Astrid Lamprechter, Geschäftsführerin von Geschützte Werkstätten Integrative Betrieb Salzburg GmbH (GWS), von Michael Staudinger, Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und Elke Ludewig, Observatoriums-Leiterin und Generalsekretärin des Sonnblickvereins, die den Vorstandsvorsitzenden Franz Schausberger vertrat.

Förderungen, Unterstützung und Beratung

Der Klimaschutz-Deal schaut folgendermaßen aus: Die Partner bekennen sich zu den Zielen der Strategie Salzburg 2050 und zum Masterplan Klima + Energie 2020 und unterstützen diese durch konkrete Projekte und Maßnahmen. Das Land wiederum stellt dafür Förderungen sowie fachliche und organisatorische Unterstützung zur Verfügung. umwelt service salzburg führt die erforderlichen Beratungen durch. Sowohl bei den GWS als auch bei der ZAMG geht es vordringlich um noch mehr Energieeffizienz, klimafreundliche Energiebereitstellung, Elektromobilitätskonzepte sowie die Anpassung der Unternehmen an den Klimawandel.

Soziale und ökologische Verantwortung

Die GWS ist mit rund 480 Mitarbeitenden und Standorten in Salzburg, Bruck an der Glocknerstraße sowie St. Margarethen im Lungau der bedeutendste Arbeitgeber für Menschen mit Beeinträchtigungen im Land Salzburg. Gemeinsam mit umwelt service salzburg wurden bereits Maßnahmen zur Einsparung von 15 Tonnen Restabfall gesetzt. "Als Integrativer Betrieb sind wir uns der Verantwortung für unser Handeln als Unternehmen bewusst. Wir wollen sozial und ökologisch einen Beitrag für das gute Leben im Bundesland Salzburg heute und in der Zukunft leisten. Mit der aktiven Mitwirkung an der Klima- und Energiestrategie 2050 ist uns dabei ein wichtiger Schritt gelungen", sagt GWS- Geschäftsführerin Astrid Lamprechter.

Forschung mit Weltruf auf 3.100 Metern

Die ZAMG mit ihrem Standort in Salzburg-Freisaal sowie dem Sonnblick-Observatorium auf 3.100 Meter Seehöhe erforscht und dokumentiert den Klimawandel. „Als Organisation nun aktiv in der engagierten Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050 mitzuwirken, ist uns daher ein wichtiges Anliegen. Eine Partnerschaft von der alle profitierten!“ ist ZAMG-Direktor Michael Staudinger überzeugt. Und Observatoriums-Leiterin Elke Ludewig ergänzt: „Unser Forschungsstandort mit Weltruf ist unmittelbar betroffen von den Umwälzungen der vergangenen drei Jahrzehnte im Hochgebirge. Gerade durch die einzigartigen Sonnblick-Messreihen wird der Klimawandel objektiv auf Papier gebracht. Die Klima- und Energiepartnerschaft mit dem Land Salzburg ist dabei ein weiterer wichtiger Baustein und Unterstützung für unsere Arbeit.“ 

Zum Bild:
Vertragsunterzeichnung Salzburg 2050-Partnerschaften: ZAMG-Direktor Michael Staudinger, Gunter Sperka (Klimakoordinator Land Salzburg), Astrid Lamprechter (Geschäftsführerin GWS), Elke Ludewig (Generalsekretärin Sonnblickverein) und Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn (v.l.n.r.)

Salzburger Landeskorrespondenz, 30.08.2019