11.06.26, 13:30
Die Mobilität spielt eine zentrale Rolle im Tourismus. Im Fokus stehen dabei nicht nur Besucher:innen, sondern auch betriebsinterne Mobilitätsaspekte.
Durch eine bessere Organisation von Verkehrsströmen, eine effiziente Parkplatzbewirtschaftung für Mitarbeitende oder die Förderung alternativer Arbeitswege können Betriebe ihre Abläufe optimieren, Kosten reduzieren und die Attraktivität als Arbeitgeber steigern.
Mit dem Beratungsmodul „Mobilitätsmanagement für Freizeit und Tourismus“ unterstützt das umwelt service salzburg Tourismus-Betriebe bei der Analyse ihrer Mobilitätssituation. Die Beratung umfasst unter anderem die Bewertung bestehender Mobilitätsangebote und Optimierung im Hinblick auf die Mitarbeiter:innenmobilität (zB Stellplatzproblematik), die Identifikation von Einsparungspotenzialen, die Unterstützung bei klima mobil Förderungen und führt bis hin zur Erstellung eines individuellen Mobilitätskonzepts.
Die zweite wichtige Dimension bilden die Gäste selbst. Insbesondere die An- und Abreise verursacht einen erheblichen Anteil der tourismusbedingten Emissionen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen von Gästen an umweltfreundliche und komfortable Mobilitätsangebote. Ein professionelles Mobilitätsmanagement bietet hier die Möglichkeit, ökologische Verantwortung mit hoher Servicequalität zu verbinden.
Salzburg ist hier mit dem Guest-Mobility-Ticket bereits Vorreiter. Auch viele Tourismusregionen stechen hier mit überdurchschnittlichen Angeboten heraus. Für Tourismusdestinationen, Freizeiteinrichtungen und Veranstalter, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, gibt es das mit 50% geförderte Beratungsprogramm „Mobilitätsmanagement für Freizeit und Tourismus“ des umwelt service salzburg.
Durch ein strategisches Mobilitätsmanagement können Tourismusbetriebe und -destinationen mehrfach profitieren - durch gesenkte Kosten und Emissionen, verbesserte Erreichbarkeit und Steigerung der Attraktivität. Nachhaltige Mobilität bleibt ein zentraler Erfolgsfaktor für die Zukunft des Tourismus.






