19.06.18

Ob Sport-Events, Firmen- und Vereinsfeiern oder Dorffeste. Beliebt, doch hinterlassen sie gewaltige Spuren. Eine gesetzliche Abfallvermeidung dazu tritt stufenweise mit 1.1.2019 in Kraft. umwelt service salzburg schafft Abhilfe in der Umstiegsphase.

gut geplante Feste mit Konzept, ohne Abfallberge

Mit der Novelle zum Salzburger Abfallwirtschaftsgesetz wurde das Thema Abfallvermeidung wieder mehr in den Fokus abfallwirtschaftlicher Aktivitäten gerückt. Kernstück ist der neue §7 zur Abfallvermeidung bei Veranstaltungen. Dieser tritt überwiegend stufenweise mit 1.1.2019 in Kraft.

Deshalb macht es Sinn, sich bereits jetzt über die anfallenden Abfälle klar zu werden beziehungsweise vorausschauend so zu planen, dass Abfälle gar nicht erst anfallen. Zwischen Wegwerfbechern und Dosenmüll lässt sich's nicht gut feiern. Die Art der Verpflegung und der Werbematerialien, Mehrweg- und Großgebinde sowie eine getrennte Abfallsammlung sind die relevanten Faktoren, die Abfallberge schrumpfen lassen und damit auch die Entsorgungskosten verringern.

Wo Feste gefeiert werden, spielen Speis und Trank eine wichtige Rolle. Fällt bei einer Veranstaltung weniger Abfall an, so sind zum Beispiel Getränke und Geschirr im Mehrwegsystem, ein Geschirrmobil-Service oder mobile Waschstraßen im Einsatz.

100% gefördertes Expertenwissen

Insbesondere in der Umstiegsphase bis zur gesetzlichen Verpflichtung steht Salzburger Veranstaltern als wichtige Unterstützung ein  Beratungsangebot zur Verfügung - sogar kostenlos.

"Alle Veranstalter, die sich jetzt bereits freiwillig an den rechtlich noch nicht verbindlichen Vorgaben des AWG orientieren wollen, erhalten eine individuelle Beratung mit wertvollen, praxisorientierten Maßnahmenvorschlägen", so Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin von umwelt service salzburg. Die Beratung, die alle Veranstalter, egal ob Wirtschaftsteilnehmer, Gemeinden, Vereine oder Tourismusverbände und unabhängig der Gästezahl, in Anspruch nehmen können, ist kostenlos. "Wir fördern Expertenwissen für Veranstaltungen ohne Abfallberge im Ausmaß von  bis zu 24 Stunden maximal. Dies entspricht rund Euro 2.000,- pro Beratung", so Wolfsgruber. In Rahmen der Beratung werden alle abfallrelevanten Abläufe durchgegangen und vorausschauend Alternativen, logistische Neuorientierungen und Maßnahmen zur Abfallvermeidung empfohlen. Das Angebot des Vereins für betrieblichen Umweltschutz ist 2018 und 2019 gültig. Ausnahme: Wirtschaftsteilnehmer von sehr kleinen Veranstaltungen in Kindergärten, Kirchen etc. werden nicht gefördert. Hier unterstützen die Abfallberater der Gemeinden.

Unkomplizierte Anmeldung einfach unter: www.umweltservicesalzburg.at/abfall oder telefonische Info bei Patricia Veigl unter T 0662/8888-438.