13.06.17

neutral, gefördert, informativ. Gemeinden und Salzburg 2050-Partner profitieren nachhaltig.

Individuelle Mobilitätsalternativen schaffen, die Lebensqualität erhöhen und gleichzeitig den Klimaschutz vorantreiben – nutzerorientierte, geteilte Elektromobilität ist langfristig der Schlüssel für eine nachhaltige, klimafreundliche Mobilität. Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge am Start- bzw. Zielort beeinflussen die Verkehrsmittelwahl entscheidend.

Welche technische Möglichkeit an Elektro-Infrastruktur soll wo aufgestellt werden, damit sie optimal mit multimodalen Ansätzen kombinierbar ist? Eine neutrale, geförderte Beratung des umwelt service salzburg unterstützt Gemeinden und Salzburg 2050-Partner dabei, bei Elektro-Ladeinfrastruktur einen neutralen Überblick inklusive klimafreundlichem Mehrwert zu erhalten.

Stärken der Elektromobilität nutzen

Elektroautos sind immer mehr im Kommen – steuerliche Begünstigungen seit Jänner 2016, weder NOVA noch motorbezogene Versicherungssteuer, die serienmäßige Produktion fast aller Anbieter, höhere Reichweiten und diverse Förderung bei der Anschaffung fruchten.

Mobilität ist wichtig und findet dort statt, wo Menschen leben und arbeiten. Allerdings weisen uns Staus, Luftqualität, Klimaprognosen täglich darauf hin, dass die Zeit gekommen ist, unseren bisherigen Individualverkehr zu überdenken.
Um nachhaltig der täglichen Verkehrsbelastung zu entfliehen hilft vor allem eines: die richtigen Alternativen in der Mobilität zu wählen. Die Zeit ist reif, unsere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotorantrieb nicht nur durch Fahrzeuge mit stromgespeisten Antrieben zu ersetzen. Elektromobilität gut eingesetzt und kombiniert, bietet jedoch die Möglichkeit, individuelle Mobilitätsansprüche zu befriedigen und gleichzeitig Stau, Lärm und Abgase zu verringern. Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge am Start bzw. Zielort beeinflussen die Verkehrsmittelwahl enorm.

Gemeinden sind vorbildliche Akteure

Städte, Gemeinden und auch Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag für eine breitere Nutzung der Elektromobilität im Alltag. Sie sind gefordert, frühzeitige Vorbereitungen zu treffen und die Infrastruktur bereit zu stellen. Zur erfolgreichen Umsetzung von Elektromobilität müssen neben technischen Voraussetzungen und Anforderungen sowie nutzerorientierte Aspekte auch die Raumplanung und Entwicklung der Siedlungsstruktur berücksichtigt werden.

Darüber hinaus verfügen Gemeinden über einen Fuhrpark, um die eigenen Aufgaben erfüllen zu können. Um Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, wirken Gemeinden häufig als Vorbild. Da die Fahrzeuge meist nur am Tag gebraucht werden, bieten sich die Nachtstunden ideal zum Laden an. Im Zuge der regelmäßigen Fuhrparkerneuerung kann für die unterschiedlichen Erfordernisse das ideale Fahrzeug organisiert werden.

Einzelne Ladesäulen oder einzelne Elektrofahrzeuge geben zwar Impulse und Denkanstöße, aber nur die Einbettung in ein umfassenderes Mobilitätsmanagement der Gemeinde sichert langfristig eine konsequente Verfolgung der Ziele. Ausschlaggebend sind integrierte, multimodale Lösungen. Besonders Taxi- und Rufbussysteme, Sharing-Konzepte oder Fahrrad spielen hier eine wichtige Rolle.

Elektro-Ladeinfrastruktur Check

Möchte Ihre Gemeinde in Bezug auf Elektro-Ladeinfrastruktur einen neutralen Überblick inklusive klimafreundlichem Mehrwert erhalten? So ist der Elektro-Ladeinfrastruktur Check des umwelt service salzburg ein guter Anfang. Dabei wird die Hälfte dieser achtstündigen Beratung, rund 400,- Euro, von umwelt service salzburg bezahlt. Die Variantenvielfalt der Elektro-Ladesysteme, die unterschiedlichen Leistungen und Abrechnungsmöglichkeiten sind neben Informationen betreffend Ort und Aufbau einer Elektro –Ladeinfrastruktur die zentrale Fragestellung dieser Beratung. Fördermöglichkeiten und Ansätze zur Steigerung der klimafreundlichen Mobilität runden das Paket ab und zeigen Ihnen, wie Sie für das zukünftige Mobilitätsverhalten gerüstet sind.

„Diese etwas andere Form der Mobilitätsberatung bringt ein klares, neutrales Bild der technischen Lösungsmöglichkeiten und definiert zusätzlich sinnvolle Kombinationsmaßnahmen. Es ist die Basis und der Anstoß für die Umsetzung von klimafreundlicher Mobilität, die in Summe allen viel bringt: weniger Stau, weniger Kosten und weniger CO2 für die Atmosphäre“, beschreibt Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin von umwelt service salzburg, die Vorteile des neuen Checks.