20.12.16

Mit 01. März 2017 startet die Bundesförderung für betrieblich genutzte Elektro-Fahrzeuge.

Trend zu E-Mobilität geht weiter

Immer mehr Betriebe setzen auf umweltschonende Mobilität und wählen als eine der möglichen Alternativen Elektroantriebe: Im Jahr 2016 wurden in Österreich rund 3.000 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge neu zugelassen. Davon entfallen rund 120 Elektrofahrzeuge auf das Bundesland Salzburg. Die hohe Landesförderung in Kombination mit der Bundesförderung war für viele der ideale Anstoß, umzusteigen, darüber hinaus ihren betrieblichen Fuhrpark genau unter die Lupe zu nehmen und somit neben Diesel auch Kosten und klimaschädliche Emissionen einzusparen.
Bis 2017 soll sich laut Umweltbundesamt der Bestand an E-Autos (inklusive Plug-in-Hybrid-Autos) in ganz Österreich auf rund 23.000 erhöhen.

Wie sieht nun die neue Elektro-Fahrzeug-Förderung des Bundes aus? Ab 01.03.2017 ist die Registrierung und Einreichung bei der KPC (Kommunalkredit Public Consulting) für den E-Mobilitätsbonus für betriebliche E-PKW (Klasse M1) möglich. Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb (BEV) oder Brennstoffzellen-Fahrzeuge (FCEV) erhalten eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro; PKWs mit Plug-In Hybrid oder Range Extender  (PHEV, REEV, REX) werden mit 1.500 Euro gefördert.

Viele Vorteile für ein Elektroauto

Die steuerlichen Begünstigungen, welche seit Jänner 2016 gelten, sind auch weiterhin aktuell:

Für die Privatnutzung von firmeneigenen E-Fahrzeugen fällt der Sachbezug je nach Auto von 1,5 bis 2 Prozent auf Null. Außerdem sind E-Autos ab sofort auch vorsteuerabzugsberechtigt, wenn sie als Firmenfahrzeug angeschafft werden. (Die Kosten der Anschaffung dürfen EUR 40.000 inkl. Ust. nicht übersteigen!) Auch die NoVA entfällt für Elektroautos.
Durch all diese Steuervorteile sind E-Fahrzeuge sehr interessant und durchaus vergleichbar mit herkömmlichen Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Im laufenden Betrieb rentieren sich die E-Autos mehrfach – durch effizientere Motoren, billige Strompreise und bis zu 35 Prozent geringere Wartungs- und Reparaturkosten.
Mit der Bundesförderung wird es für Unternehmen ab 01.03.2017 nun wieder interessanter, auf umweltschonende Mobilität umzusteigen.

Fuhrpark-Analyse mit Mehrwert

Das neue Förderpaket bestätigt, dass Umweltaspekte und Elektromobilität immer mehr an Bedeutung gewinnen! Nachdem der Fuhrpark jedes Unternehmens ein gewichtiger Kostenfaktor ist, unterstützt umwelt service salzburg alle Salzburger Unternehmen mit einer wirtschaftlich neutralen Analyse des Fuhrparks, die zu 50 Prozent gefördert wird. Mit einer professionellen Fuhrparkanalyse kann sowohl das ökonomische als auch ökologische Chancenpotential gehoben werden. Die Unternehmen verschaffen sich damit einen ausgezeichneten Blick auf vorhandene Chancen.

umwelt service salzburg-Berater beantworten in dieser Mobilitätsberatung zum Beispiel folgende Fragen:

  • Wie können Fahrten und Transporte rationalisiert, Kilometer eingespart und Routen optimiert werden?
  • Mit welchen Kostenreduktionen in Bezug auf Fahrzeuge und Treibstoff ist zu rechnen?
  • Welche Alternativen für klimafreundliche Antriebe kommen für das Unternehmen infrage?
  • Welche anderen emissionsarmen Möglichkeiten zur Beförderung gibt es für den Betrieb?
  • Wie werden Mitarbeiter zum Thema „Umweltfreundliche Mobilität“ geschult, informiert und motiviert?
  • Welche Förderungen gibt es?

Für Schnellentschlossene

Noch bis 31.12.2016 gibt es die Förderung für betrieblich genutzte Elektroräder. Diese müssen ausschließlich mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern versorgt werden. Anträge für Elektro-Fahrräder, Transporträder und Fahrradanhänger können bis Ende des Jahres beim Klima- und Energiefonds eingereicht werden. Die Förderhöhe beträgt maximal 500 Euro.