11.04.16

2015 konnte das umwelt service salzburg erneut seinen eigenen Beratungsrekord brechen. Insgesamt wurden 406 Beratungen im Bundesland Salzburg gefördert und abgeschlossen.

Zweistelliger Zuwachs. Dreifacher Gewinn.
Die neue Erfolgsbilanz 2015 von umwelt service salzburg

2015 konnte das umwelt service salzburg – die unabhängige Beratungs- und Servicestelle für betriebliche Umweltfragen im Bundesland Salzburg – erneut seinen eigenen Beratungsrekord brechen. Insgesamt wurden 406 Beratungen im Bundesland Salzburg gefördert und abgeschlossen. Das bedeutet einen Anstieg um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Schöne an diesen Erfolgszahlen: Sie sind nicht nur Ausdruck eines überzeugenden Beratungskonzepts und Förderprogramms, sondern haben eine globale Tragweite.

„Genaugenommen ist es ein dreifacher Gewinn: für uns selbst und unsere engagierten Beraterinnen und Berater, die sich in ihrer Arbeit bestätigt fühlen. Dann natürlich für die Unternehmen, Institutionen und Gemeinden, die im ökologischen und ökonomischen Sinne sparen. Und schließlich, global gedacht, profitieren alle Menschen davon. Steigt zum Beispiel ein Unternehmen auf vollsolare Beheizung um oder nützt Abwärme zur Energiegewinnung, wird weniger CO2 ausgestoßen – und daran haben alle ein Interesse”, so Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin von umwelt service Salzburg.

2015: CO2 Einsparung wie 466.000 achtzigjährige Buchen

Viele solcher Schritte in 2015 – ob im Bereich Mobilität, Energie, Abfall und Ressourcen oder Umwelt – bewirken Einsparungen von 442 Tausend Liter Öl, 15 Millionen Kilowattstunden Strom, eine Million Kubikmeter Gas, 478.000 Liter Diesel, 297.000 Liter Benzin, 81 Tonnen Restmüll. Die Salzburger Unternehmen, Gemeinden und Institutionen, die 2015 von umwelt service salzburg beraten wurden, verursachen jährlich rund 6.000 Tonnen Kohlendioxid weniger. Um diese Emissionen von 6.000 Tonnen CO2 in der Atmosphäre zu binden, müssten 466.000 achtzigjährige Buchen gepflanzt werden.

13 Jahre: CO2 Einsparung wie Würfel von der Zistel bis zur Gaisbergspitze

Der Gaisberg, alle SalzburgerInnen schätzen ihn, verhilft uns zu einem weiteren anschaulichen Vergleich für die gesamten CO2-Einsparungen der vergangenen 13 Jahre seit der Gründung des umwelt service Salzburg.

Ein fiktiver Würfel mit der Höhe des Gaisbergs (1.287 Metern) steht für die gesamten CO2 Emissionen des Bundeslandes Salzburg eines Jahres. Ein kleinerer Würfel mit einer Seitenlänge von 335 Metern reicht von der Spitze des Gaisberges bis zur Zistelalm. Dieser Würfel illustriert die jährlichen Einsparungen durch die beratenen Maßnahmen des umwelt service salzburg seit 2003.

Mehr „Sonnenstrom“ durch Photovoltaik-Check

Ein Hauptgrund für den Anstieg der Beratungen ist die Einführung der geförderten Kurz-Beratung „Betrieblicher PV-Check“. Dieser Check ist die Voraussetzung für die Landesförderung von betrieblichen Photovoltaik-Anlagen durch den Wachstumsfonds. Gefördert werden PV-Anlagen bis maximal 100 kWp. umwelt service salzburg hat durch den PV-Check 2015 insgesamt 3 MWp als Beratung erfasst. Beim „PV-Check“ werden der Eigenverbrauchsanteil geprüft sowie Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung aufgezeigt – denn Wirtschaftlichkeit, ein hoher Eigenverbrauchsanteil und die Förderung des Landes sind die perfekte Kombination für nachhaltigen „Sonnenstrom“.

Millionen-Investitionen für die Umwelt

Auch bei den umweltrelevanten Investitionen gibt es erfolgreiche Zahlen: 2015 wurden etwa 40 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert, davon entfielen rund 12 Prozent auf Photovoltaik. Damit summiert sich die Summe der Investitionen im Bundesland Salzburg, die seit Beginn der Beratungen von umwelt service salzburg im Jahr 2003 ausgelöst wurden, auf etwa 275 Millionen Euro. „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass betrieblicher Klima- und Umweltschutz Kosten spart, das Image stärkt und die Umwelt schont. Wir vom umwelt service salzburg freuen uns, Salzburger Betriebe in ihrem Umweltengagement optimal unterstützen und beraten“, freut sich Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin des umwelt service salzburg, über die erfolgreiche Entwicklung des Vereins. 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Mag. Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin umwelt service Salzburg
Telefon: 0662/8888-438
sabine.wolfsgruber@umweltservicesalzburg.at

Ihr Weg zur Photovoltaik-Förderung