01.04.16

In Kooperation mit umwelt service salzburg finden seit zehn Jahren Abfallworkshops in der Landesberufsschule 1 statt.

Abfall ist nicht gleich Abfall und bei weitem nicht jeder Abfall ist „Müll“. Das vermittelt Franz Kendler, Abfall- und Umweltberater von umwelt service salzburg, den Berufsschülern seit mittlerweile zehn Jahren. Die Unterrichtseinheit „Abfallworkshop“ findet in den ersten Klassen der Landesberufsschule 1 statt. „In diesem Alter kann ich die Jugendlichen am besten erreichen“, weiß Kendler aus eigener Erfahrung. „Umweltschutz ist etwas Lebendiges und zeigt sich erst in der Tat. Dafür möchte ich die Schülerinnen und Schüler begeistern – anstatt nur Gesetztestexte zu diesem Thema mit ihnen zu pauken.“ 

Ganzheitliche Ausbildung mit Zukunft

Als eine der größten Berufsschulen im Land Salzburg bildet die Landesberufsschule 1 etwa 1.000 Lehrlinge jährlich in kraftfahrzeugtechnischen Berufen aus. Engagierte Lehrer vermitteln nicht nur profundes Wissen, sondern fühlen sich für die Fachkräfte von morgen ganzheitlich verantwortlich. Sie eröffnen ihnen optimale Berufschancen und Zukunftsperspektiven. Dazu gehört auch, sie für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Gerade im Bereich Fahrzeugtechnik fallen bedenkliche Stoffe und Materialien an, wie zB Ölfilter und Lackreste.

Nachhaltigkeit als selbstverständlich etablieren

Eine Kooperation mit dem umwelt service salzburg lag deshalb nahe: Erfahrene Berater engagieren sich für Salzburger Berufsschulen. In Workshops bringen sie die Themen Energie und Nachhaltigkeit sowie  Abfall und Ressourcenmanagement den Berufseinsteigern näher. „Nachhaltige Materialeinsparung soll in Zukunft zum Selbstverständnis jedes Betriebes gehören. Daher möchten wir so früh wie möglich ansetzen und aktiv die Jugend für die drängenden Umweltfragen und mögliche Ressourceneinsparungen gewinnen“, so Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin umwelt service Salzburg.